Die Herkunft der Kaffeepflanze ist auf Ostafrika zurückzuführen, auf die Region Kaffa in Äthiopien. Vermutlich war diese Pflanze von Anbeginn für ihre anregende Wirkung auf Körper und Geist bekannt, sodass sie bald von den Arabern von Moka nach Jemen importiert und auf der gesamten arabischen Halbinsel verbreitet wurde. So haben also die Araber den "gahwa" ein dunkles, anregendes Getränk, in die Gewohnheiten des Volkes eingeführt. Um das Jahr 1500 begann der Kaffeehandel auch in Europa. Und gerade die Beliebtheit, derer sich das Getränk in Europa erfreute, war es, die den endgültigen Siegeszug des Kaffees bewirkte.
Im 17. Jh. Entstanden die ersten Kaffeehäuser, in denen das Getränk verkostet wurde und die sich rasch zu den Stätten entwickelten, in denen neue Ideen und Kulturen geschmiedet wurden. Die ältesten Cafés Europas, bevorzugte Treffpunkte für viele Intellektuelle, Politiker und Künstler, sind jene Venedigs und Wiens. In Wien bildete sich die Gewohnheit heraus, Kaffee mit Zusatz von Milch oder Sahne zu genießen; in Wien war es auch, wo eine der ersten industriellen Kaffeeröstereien entstand, und zwar jene von Julius Meinl.
Wer Kaffee entdeckt hat und warum dieses Getränk allen anderen an Beliebtheit übertroffen hat, ist und bleibt ein faszinierendes Rätsel der Geschichte, wenn man auch immer wieder versucht, Antworten auf diese Fragen zu finden. So gibt es viele Legenden, die den Kaffee umranken und die wohl weiterhin zu ihm gehören werden ... wie sein Duft.
Forscher haben bemerkt, dass die Einführung des Kaffees in den verschiedenen Gesellschaften häufig mit deren Höhepunkt, dem Gipfel ihrer Zivilisation zusammenfällt, wie man jeweils klar erkennt, wenn man die arabische, ottomanische, österreichische, englische oder heutzutage, an die amerikanische Kultur denkt.
Kein anderes Getränk hat Völker, Kulturen, Menschen so vereint und so viele neue gesellschaftliche Lebensformen entwickelt wie der Kaffee. Venedig und Wien waren die ersten Städte Europas, in denen die aromatische Bohne zuerst aufgenommen wurde. In diesem Sinne wirkt Bozen, die Landeshauptstadt Südtirols und Sitz der Caffé del Moro, als wichtiger Treffpunkt der Kulturen zwischen Norden und Süden, zwischen germanischen und romanischen Völkern, zwischen nordischer und mediterraner Tradition, und letztlich zwischen zwei völlig unterschiedlichen Arten, Kaffee zu genießen.
- Er stellt die Temperatur der Kaffeemaschine auf 88°- 92" und den Druck auf 9 ATM ein.
- Er verwendet eine Dosis zwischen 7g bis 8g und wählt eine geeignete Mahleinstellung, um einen Espresso in etwa 30 Sekunden zuzubereiten.
- Um Ihrem Espresso den besten Geschmack und das feinste Aroma zu geben, reinigt er täglich Filter und Duschen der Maschine von Verkrustungen und Kaffeeresten.
- Um die besten Leistungen der Maschine zu erzielen, gibt er alle zwei Wochen grobes Salz in den Wasserenthärter.
- Um alle Eigenschaften der Mischung zu erhalten, mahlt er jeweils nur kleine Kaffeeportionen und serviert Ihren Espresso in vorgewärmten Tassen.
- Während der Zubereitung achtet er auf Farbe und Beschaffenheit des Kaffees: Der Espresso in Ihrer Tasse sollte dickflüssig, cremig und haselnussfarben mit dunkleren Streifen sein.
- Um das ganze Aroma des Kaffees einzufangen, sollten Sie ihn erst eine Minute nach der Zubereitung aus einer gewärmten Tasse trinken, wenn er nicht mehr allzu heiß ist.
- Einen echten Espresso "doc" mit einer stark Arabica-haltigen Mischung erkennen Sie vor allem an der Farbe der Creme, die von nussbraun bis dunkelbraun mit rötlichen Anklängen gehen kann.
- Lernen sie, mit dem Geruchssinn die verschiedenen Aromen, die aus der Tasse Ihres Espressos aufsteigen, zu unterscheiden. Unverwechselbar ist der Röstduft: schokoladig, blumig oder fruchtig.
- Der Geschmack des echten Espressos hält süße und bittere, leicht säuerliche und weiche Nuancen in einem eleganten Gleichgewicht und ist damit immer das Ergebnis einer gekonnten Röstung und Mischung.